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Das Fachmagazin der SKOS

Das Wissen von Peers in der Sozialhilfe nutzen

Menschen mit Armuts- und Krisenerfahrung verfügen über ein Wissen, das Fachpersonen nicht erwerben können. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Nutzung von Peer-Angeboten den Genesungsprozess von Menschen mit psychischen Problemen positiv beeinflussen können. Nun sollen auch in der Sozialen Arbeit mit armutsbetroffenen Menschen Erfahrungen gesammelt werden. Acht soziale Organisationen haben diesen Sommer Peer-Arbeit in der Sozialen Arbeit eingeführt. So erhalten etwa im Kanton Glarus Peer-Berater:innen eine Weiterbildung und die Aussicht, sich längerfristig einzubringen. Die Umsetzung solcher innovativer Ansätze erfordert Ressourcen, über die viele Sozialdienste nicht verfügen. Ob KI die Lösung der Stunde in Sachen Ressourcen ist, muss sich erst zeigen. Die SKOS hat ihre Mitglieder mit einer Umfrage dazu befragt, wo sie in der Anwendung der KI in den Sozialdiensten stehen. Ganz ohne KI, dafür ganz nah am Menschen, arbeitet das Bateau Genève. Eine Reportage in der neuen Ausgabe des Fachmagazins Die Sozialhilfe zeigt, wie Erwachsene in sozialen Notlagen als Passagiere auf dem Schiff bedingungslose Aufnahme und Begleitung erleben.

    • Schwerpunkt

    Persönliche Hilfe weiterdenken – Befunde und Perspektiven für die Sozialhilfe 

    Eine Vorstudie hat gezeigt, dass die persönliche Hilfe als Teil der Beratung sehr unterschiedlich eingesetzt wird. Die Wirkung von persönlicher Hilfe wird von den involvierten Fachpersonen insgesamt als vor allem präventiv eingeschätzt. Bei den Ressourcen, der Zugänglichkeit sowie bei der strukturellen Verankerung wird Handlungsbedarf verortet.

    • Dr. Rahel Strohmeier Navarro Smith, Prof. Dr. Miryam Eser Davolio, Sarah Maria Lohr, Michael Alexander Koller
    • Corinne Hutmacher-Perret
    07.09.2026
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    • Praxisbeispiel

    Wie wird eine rückerstattete Mietkaution angerechnet? 

    Eine sozialhilfebeziehende Person erhält die Mietkaution, die sie für ihre vorherige Wohnung hinterlegt hatte, zurückerstattet. Für die Sozialhilfe stellt diese Rückzahlung ab dem Zeitpunkt der (...)

    • Brigitta Zimmermann
    • Cécile Send
    07.09.2026
    • Kommentar

    Wohnen als Problem – wir  sollten handeln

    • Claudia Hänzi
    07.09.2026
  • Die beiden Peer-Berater:innen helfen mit, Barrieren sichtbar zu machen, Informationen verständlicher zu gestalten und Prozesse kritisch zu hinterfragen.
    • Schwerpunkt

    Gemeinsam mehr bewegen – Peer-Arbeit als Chance für die Sozialhilfe

    Menschen mit Armutserfahrung verfügen über Wissen, das in der Sozialhilfe oft zu wenig genutzt wird. Der Kanton Glarus hat deshalb einen neuen Weg eingeschlagen: Betroffene und Fachpersonen (...)

    • Audrey Hauri
    07.09.2026
    • Reportage

    «Wir sind alle nur auf der Durchreise auf diesem Schiff.»

    Das Bateau-Genève ist ein Ort der bedingungslosen Aufnahme und Begleitung für Erwachsene in grosser Notlage. Es liegt zentral im Genfer Hafen und öffnet von Montag bis Freitag seine Türen für rund 200 (...)

    • Mathilde Hofer
    07.09.2026
  • Amanda Ioset blickt auf ihre Arbeit für die Artias zurück.
    • Im Gespräch

    «Wir müssen eine gemeinsame Sprache und ein gemeinsames Verständnis für unsere jeweiligen Lebensrealitäten entwickeln.»

    Amanda Ioset war Geschäftsleiterin der Artias von 2021 bis 2026. Mit einem kleinen Team setzte sie sich dafür ein, die lateinische Schweiz als Akteurin der Sozialen Arbeit zu festigen. Die Stärkung (...)

    • Ingrid Hess
    11.08.2026
  • Bestehende Hitzeschutzmassnahmen für die Allgemeinheit sind oft nicht auf die Lebensrealitäten prekärer Gruppen abgestimmt .
    • Forschung

    Hitze: Armutsbetroffene und Obdachlose als Risikogruppe

    Hitzewellen zählen zu den gravierendsten Folgen des Klimawandels und nehmen auch in der Schweiz an Häufigkeit und Intensität zu. Die gesundheitlichen Auswirkungen reichen von Hitzestress und (...)

    • Ingrid Hess
    01.06.2026
    • Praxisbeispiel

    Wie ist bei nicht geregeltem Kindesunterhalt vorzugehen?

    Bei einer Unterstützung mit Sozialhilfe sind allfällige Kindesunterhaltsansprüche geltend zu machen. Nicht immer besteht bei Unterstützungsbeginn bereits eine verbindliche (und aktuelle) (...)

    • Anja Lehmann , Cécile Send
    28.05.2026
  • Das Genfer Programm für junge Erwachsene setzt auf eine Vielfalt an Programmen und individuelle Begleitung.
    • Schwerpunkt

    «Objectif jeunes»: Reintegration von Jugendlichen mit Ausbildungsabbruch

    Das Genfer Programm «Objectif jeunes» umfasst rund 20 verschiedene Integrationsprogramme für junge Erwachsene mit Bildungsabbruch. Die ermutigenden Ergebnisse haben den Kanton dazu veranlasst, ein (...)

    • Vincent Delorme, Nadine Mudry
    28.05.2026
  • Die SKOS-Richtlinien sehen vor, auf Rückerstattungen von rechtmässig bezogener Sozialhilfe aus Erwerbseinkommen zu verzichten. 
    • Forschung

    Die Rückerstattung aus Erwerbseinkommen

    Ein laufendes Forschungsprojekt untersucht, inwiefern Sozialdienste aus acht Schweizer Kantonen Rückerstattungen rechtmässig bezogener Sozialhilfe aus Erwerbseinkommen prüfen und einfordern. Dazu (...)

    • Benedikt Hassler, Christophe Roulin
    28.05.2026
  • Mit 18 Jahren endet die engmaschige Betreuung in den Wohngruppen der unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten. Die Unterstützung fällt dann plötzlich weg. Die meisten würden sie jedoch durchaus noch benötigen.
    • Schwerpunkt

    Junge Geflüchtete in die Selbständigkeit begleiten - stufenweise und interdisziplinär

    Mit dem 18. Geburtstag fällt für viele junge Geflüchtete, die als Minderjährige ohne Begleitung in die Schweiz eingereist sind, ein grosser Teil der bisherigen Unterstützung weg.  Das Programm BBJE (...)

    • Perica Jelisavac 
    • Martine Scholer 
    28.05.2026
    • Im Gespräch

    Stabile Armut ist kein Fortschritt

    Im Gespräch   Armut ist in der Schweiz stabil – und genau das ist das Problem. Im Gespräch mit dem Fachmagazin «Die Sozialhilfe» ordnet Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider die Ergebnisse des ersten (...)

    02.03.2026
    • Kommentar

    Was können wir für junge Erwachsene tun?

    • Christoph Eymann
    02.03.2026
    • Praxisbeispiel

    Sanktionen: Verfahren, Dauer und Verhältnismässigkeit

    Praxisbeispiel Wenn unterstützte Personen ihren Pflichten nicht nachkommen, kann es unter Umständen angezeigt sein, die Sozialhilfe zu kürzen. Dabei gilt es verfahrensrechtliche Grundsätze zu (...)

    • Claudia Hänzi
    02.03.2026
  • Mit dem neuen Berufskodex Soziale Arbeit soll ein lebendiger berufsethischer Diskursermöglicht werden. FOTO: SHUTTERSTOCK
    • Praxis

    Der neue Berufskodex für die Soziale Arbeit

    Mit dem neuen Berufskodex schafft AvenirSocial einen aktuellen Orientierungsrahmen für die Praxis der Sozialen Arbeit. Der Kodex und seine digitalen Begleitressourcen fördern einen lebendigen (...)

    • Nadia Bisang
    02.03.2026
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