Das Wissen von Peers in der Sozialhilfe nutzen
Menschen mit Armuts- und Krisenerfahrung verfügen über ein Wissen, das Fachpersonen nicht erwerben können. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Nutzung von Peer-Angeboten den Genesungsprozess von Menschen mit psychischen Problemen positiv beeinflussen können. Nun sollen auch in der Sozialen Arbeit mit armutsbetroffenen Menschen Erfahrungen gesammelt werden. Acht soziale Organisationen haben diesen Sommer Peer-Arbeit in der Sozialen Arbeit eingeführt. So erhalten etwa im Kanton Glarus Peer-Berater:innen eine Weiterbildung und die Aussicht, sich längerfristig einzubringen. Die Umsetzung solcher innovativer Ansätze erfordert Ressourcen, über die viele Sozialdienste nicht verfügen. Ob KI die Lösung der Stunde in Sachen Ressourcen ist, muss sich erst zeigen. Die SKOS hat ihre Mitglieder mit einer Umfrage dazu befragt, wo sie in der Anwendung der KI in den Sozialdiensten stehen. Ganz ohne KI, dafür ganz nah am Menschen, arbeitet das Bateau Genève. Eine Reportage in der neuen Ausgabe des Fachmagazins Die Sozialhilfe zeigt, wie Erwachsene in sozialen Notlagen als Passagiere auf dem Schiff bedingungslose Aufnahme und Begleitung erleben.